| Strukturierte Behandlungsprogramme für Diabetes-Patienten |
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| Freitag, den 16. Dezember 2011 um 00:00 Uhr | ||||
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Diabetes Typ 2 ist ein Krankheitsbild, das in Deutschland immer häufiger anzutreffen ist. Das Problem: Sehr oft bemerken Patienten spät, dass mit ihnen etwas nicht stimmt. Der Zeitraum zwischen eigentlicher Diagnose und „Ausbruch" der Erkrankung kann also lange andauern. Und steht die Diagnose, muss eine angemessene Behandlung durch die Krankenversicherung noch lange nicht in greifbare Nähe rücken.
Besuche bei unterschiedlichen Ärzten, Doppeluntersuchungen, widersprüchliche Therapieempfehlungen der Krankenversicherung - der Leidensweg ist bei manchen Patienten mit der Diagnosestellung noch nicht zu Ende. Eine Tatsache, der sich Patienten, Ärzte und Krankenversicherung stellen müssen. In der Vergangenheit hat es deshalb immer wieder Versuche gegeben, die Situation zu verbessern - etwa durch strukturierte Behandlungsprogramme (DMP).
DMP: Bessere Behandlungschancen für Diabetiker Hinter dem Begriff DMP verbirgt sich der englische Begriff Disease Management Program. Es geht hier in erster Linie darum, die Behandlung chronischer Erkrankungen - also auch von Diabetes Typ 2 - so zu gestalten, dass unnötige Untersuchungen vermieden und Heilungschancen erhöht werden. Konkret durchlaufen in Deutschland die DMP spezielle Zulassungsverfahren, welche sich an Rechtsverordnungen orientieren, um ein Maximum an Qualität, Leistung und medizinischer Relevanz der strukturierten Behandlungsprogramme zu erreichen. Wie sehen DMP in der Praxis aus? Nach Untersuchung und Diagnosestellung erhalten Patienten seitens der Krankenversicherung die Chance, sich in ein DMP einzutragen. Ab hier übernimmt beispielsweise der Hausarzt die Koordination der weiteren Behandlung, klärt mit Spezial- und Schwerpunktpraxen oder der Krankenversicherung weitere Behandlungsschritte und schließt sich mit Krankenhäusern sowie weiteren Leistungserbringern kurz. Auf diese Weise sollen zielgerichtete und ergebnisorientierte Therapieschritte ermöglicht werden, welche einerseits dem Patienten ein Maximum an Lebensqualität geben, gleichzeitig aber auch die Krankenversicherung durch den hohen Effizienzgrad entlasten.
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